Junge Raupen auf Eichenrinde
Junge Raupen auf Eichenrinde
Raupenansammlung besprüht und gebunden
Raupenansammlung besprüht und gebunden

     

Eichenprozessionsspinner

 

 

 

Jeder von uns hat schon mal von ihnen gehört, mit ihnen Kontakt gehabt oder hat im schlimmsten Fall auch schon wegen ihnen unter Hautreizung, Atembeschwerden oder anderen gesundheitlichen Beschwerden gelitten. Im Folgenden geht es um die Eichenprozes-sionsspinner.

 

 

 

Eichen sind in Deutschland und Mitteleuropa die Bäume mit der höchsten Biodiversität. Dies merkt man als Baumpfleger und aufmerksamer Bürger jeden Tag. Speziell im Frühling und besonders im Mai sind die Bäume voll von frischem Grün und entsprechend vielen fressenden Insekten, vor allem Raupen. Leider gehören hierzu auch die Eichenprozessionsspinner. Besonders hier im Münsterland haben wir in den letzten Jahren deutliche Probleme mit dem vermehrten Aufkommen dieser haarigen Krabbel-tierchen. Die Brennhaare der Raupen erzeugen ein unangenehmes Jucken auf der Haut, bereiten massive Probleme, falls sie eingeatmet werden oder in die Augen gelangen. Deshalb werden die Prozessionsspinner in der Region besonders stark bekämpft. Dies geschieht häufig durch den Einsatz von BT (Bacillus thuringiensis), Niemöl oder Nematoden. Ganze Bäume werden mit Hilfe von Sprüh Kanonen oder sogar Hubschraubern mit den Mitteln eingenebelt.

 

 

                                                         


Der Vorteil dieser Technik ist die hohe Wirksamkeit, ihr Nachteil ist das nicht nur der Eichenprozessionsspinner, sondern auch alle anderen Insekten darunter leiden. Das flächendeckende Vernichten von Frasschädlingen wird sich in den kommenden Jahren als Niedergang der Artenvielfalt bemerkbar machen, schon allein weil allen Insektenfressern die Nahrungsgrundlage entzogen wird.

 

Aus Sicht eines Betroffenen kann ich verstehen, dass Leute gerne mit der großen Keule alle Eichenprozessionsspinner vernichten wollen. Besonders in Schwimmbädern auf Schulhöfen oder Plätzen wo sich viele Menschen treffen.

 

Unser Fazit:

 

Dies ist, nach meiner Auffassung, langfristig der falsche Weg und löst nur das momentane Problem. Wenn wir alle Fraß Insekten vernichten setzen wir auch die Insektenfressenden Vögel und Schlupfwespen auf die Liste der bedrohten Tiere.

 

Der Beitrag der Eichhorn Baumpflege zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner und Erhaltung der Artenvielfalt:

 

Wir haben beschlossen das wir weiterhin die Nester von Eichen-prozessionsspinnern und Eichenprozessionsspinner direkt/punktuell bekämpfen. Bisher haben wir die Nester mühevoll abgesaugt, was besonders bei heißem Wetter eine sehr unangenehme und aufwändige Arbeit ist. Nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen und viel Recherche haben wir in einem unserer Nachbarländer eine Möglichkeit entdeckt mit welchem wir die Nester der Eichenprozessionsspinner und Eichen-prozessionsspinner direkt am Ast oder dem Stamm binden können und das auf rein pflanzlicher und Zuckerbasis. Die Nester werden gebunden, die Raupen können nicht weiter fressen sich nicht verpuppen, als Motten schlüpfen und sich dadurch nicht vermehren. Der Einsatz ist ungefährlich für den Menschen und auch für andere Insekten da wir punktuell und Gift frei arbeiten. Dies entspricht der Firmen Philosophie, da wir eine möglichst hohe Artenvielfalt erhalten möchten, um auch zukünftigen Generationen eine sichere Existenz auf diesem Planeten zu ermöglichen.

 

Bei Interesse senden sie und uns bitte ein E-mail und wir erstellen für sie ein Angebot und senden Ihnen das Datenblatt des verwendeten Mittels zu.

 

Der Eichenprozessionsspinner (Thaumettopoea processionea) gehört zur Familie der Prozessionsspinner.

Er bevorzugt ein trockenes und warmes Klima.

In sehr trockenen Jahren neigt er zu Massenvermehrung und geographischer Ausbreitung.Da er sehr wärmeliebend ist , bevorzugt er Waldränder, Alleen oder Einzelbäume mit südlicher Ausrichtung.

 

 

 

Der Eichenprozessionsspinner ist nicht gefährlich für Eichen, selbst nach starkem Frass treiben diese mit dem Johannistrieb wieder aus.Er stellt aber eine massive gesundheitliche Bedrohung für den Mennschen dar.

Die Haare der Raupe sind hochgradig Allergie auslösend.

Atemnot, Hautausschläge und Entzündungen der Augen

sind bekannte Symptome.

Wir empfehlen bei Entdecken eines Nestes dieses schnellstens entfernen zu lassen.